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By Karl Jaspers

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Harald Schmidt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für neuere deutsche Literatur der Universität Gießen.

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Die Ausdehnung unseres Wissens über das weite Reich unbemerkten Seelenlebens, die Aufhellung des Seelenlebens für das Bewußtsein (=Wissen) ist eine wichtige Aufgabe der Psychologie und Psychopathologie. Außerbewußte Vorgänge lassen sich, wenn es nicht körperliche Vorgänge sind, die wir wahrnehmen können, nie direkt nachweisen. Dagegen ist es gar nicht zu bestreiten, daß es eines der nächstliegenden und brauchbarsten Erklärungsmittel für bewußte seelische Phä- Grundbegriffe und Methoden. 21 nomene ist, außerbewußte als Ursachen und Folgewirkungen hinzuzudenken.

Darum sollen weder Theorien und formale Anordnungen- wo etwas besseres noch nicht zu finden ist- noch überhaupt irgendein Gesichtspunkt ausgeschaltet werden. Jede Gestalt, jedes Bild vom Ganzen möchte ergriffen, seiner Bedeutung und seinen Grenzen nach erlaßt sein und zur Geltung kommen. Das Umfassendste bleibt immer der forschende Gedanke, dem jedes Gesamtbild doch nur von einem Standpunkt aus gilt und der diese Gesamtbilder wieder in ihrer Gesamtheit beherrschen möchte und sie zuletzt nur nach den Methoden und Kategorien, aus denen sie entsprungen sind, zu ordnen vermag.

Man muß nur fordern, daß jeder, der psychopathalogische Arbeiten macht, die Begriffe kennt, die von hervorragenden Forschern mit den Worten verbunden werden, und daß er selbst bewußt mit seinen Worten bestimmte Begriffe verbindet. Es ist in jetziger Zeit noch nicht verpönt, daß man psychologische Worte frischweg in der ganzen Vieldeutigkeit, die sie im Sprachgebrauch haben, in wissenschaftliche Arbeiten und Diskussionen überträgt. In der Psychopathologie einigermaßen methodisch und sicher andere zu verstehen und selbst weiterarbeiten zu können, erfordert ein besonderes psychopathalogisches und psychologisches Studium, das durch die medizinische Bildung allein nicht gegeben ist 3).

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