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By R. Becher (auth.), Prof. Dr. C. G. Schmidt (eds.)

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Entwicklungen in Gynäkologie und Geburtshilfe: Fred Kubli zum Gedächtnis

Ziel dieses Buch ist es, Entwicklungen auf dem Gebiet der Gyn{kologie, der Therapie des Mammakarzinoms und der Ge- burtshilfe darzustellen und das Werkvon Herrn Prof. Dr. Fred Kubli zu w}rdigen. Es wurden hierzu bedeutende Wissen- schaftler um einen Beitrag gebeten. Gleichzeitig wird die historische Bedeutung der Universit{ts-Frauenklinik f}r die Frauenheilkunde und Geburtshilfe dargestellt.

Die ärztliche Behandlung im Spannungsfeld zwischen kassenärztlicher Verantwortung und zivilrechtlicher Haftung

Die Beitr{ge dieses Symposiumsbandes behandeln die Konflikt- state of affairs des Arztes zwischen den eher widerspr}chlichen Er- fordernissen einer "optimalenVersorgung des Patienten" (Haftungsrecht) und dem "kassen{rztlichen Wirtschaftlich- keitsgebot" (Sozialversicherungsrecht). Welcherart sind die von Zivil- und Sozialgerichten formulierten Anforderungen an die kassen{rztliche Leistung?

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Auf jeden Fall ist erste Voraussetzung fUr die korrekte Diagnose eines malignen Lymphoms die sachgemaBe Gewebsentnahme; auch der fahigste Pathologe ist nicht in der Lage, aus gequetschtem, insuffizient fixiertem oder sonstwie miBhandeltem Biopsiematerial eine fUr heutige Therapieverfahren angemessene histologische Diagnose zu stellen. Die Bedeutung dieses Punktes kann nicht fiberbetont werden. 38 C. R. Meier 3. Atiologie Die Atiologie der NHL ist Dicht bekannt; auf eiDige bemerkenswerte Befunde sei aber hier hingewiesen.

Die Altersverteilung der NHL-Patienten zeigt einen niederen Haufigkeitsgipfel um die Pubertat; danach steigt die Inzidenz stetig bis ins hohe Lebensalter. Das Durchschnittsalter bei Diagnosestellung liegt bei 42 Jahren, also um 10 Jahre hOher als bei M. Hodgkin, verglichen mit anderen Malignomen aber immer noch niedrig. Daher ist der mogliche Verlust an Lebensjahren bei unbeeinfluBtem Verlauf dieser Erkrankungen sehr hoch [29, 120]. 2. K1inisches Bild und Differentialdiagnose Uber 80% aller Patienten mit malignen Lymphomen fallen ursprfinglich auf durch auBerlich tastbare, nicht schmerzhaft vergroBerte und gut abgrenzbar tastbare Lymphknoten, am haufigsten am Hals.

Das gleiche Chromosom zeigt auch Storungen bei Ataxie-Teleangiektasie. Patienten mit dieser und anderen Formen angeborener ImmuDinsuffizienz tragen statistisch ein bis zu 10 OOOfach erhOhtes Risiko, Malignome zu entwickeln, insbesondere maligne Lymphome [43]. Auch nach iatrogener Immunsuppression ist die Wahrscheinlichkeit einer NHL-Erkrankung erheblich gesteigert. Empfanger von Nierentransplantaten entwickeln ein NHL mit 40-100fach gesteigerter Haufigkeit. Bei diesen Patienten erscheint das Lymphom in der Regel innerhalb eines Jahres nach Transplantation, wobei hochmaligne NHL mit schneller Progredienz und mit Beteiligung des ZNS besonders typisch sind [74].

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